Mit dem Fahrrad unterwegs in Nordamerika

San Francisco - Prudhoe Bay (Nordküste Alaska)

Weitere Vortrags-Termine28.01.2015

Nach einem gelungenen Vortrag in Schinznach-Dorf, stehen nun weitere Daten fest, an denen ich einen Reisebericht von meiner Fahrradtour präsentieren werde:

Öffentlicher Vortrag:
- So, 01. März 2015 16:00 - Turnhalle Scherz Organisiert von der Kulturgrupp... mehr

Stellungnahme bezüglich Blick-Artikel12.01.2015

Lieber Homepage-Besucher

Natürlich freue ich mich sehr ueber das rege Interesse an meiner Tour und meinen Bildern - trotzdem möchte ich einige Dinge bezüglich des Blick-Artikels klarstellen:

Der Bericht basiert auf einem Album, das ich für einen Redd... mehr

Vortrag am 20. September (Neu mit Trailer!)31.07.2014

Bald bin ich nach beinahe 7 Monaten des Reisens zurück in der Schweiz und möchte für einen Vortragsabend einladen.

Nach einem kurzen Einblick in meine Zeit in Südostasien, wird sich alles ums Radeln drehen:
Es erwartet dich ein Vortrag mit Fotos und Vide... mehr

Zum 5000. Kilometer: Die Manuelschen Moskito-Regeln04.07.2014

Die Stechmücken sind einer der Hauptgründe, die Leute davon abhalten, in den Norden zu reisen. So ist es dann auch durchaus unterhaltsam gewisse Touristen zu beobachten, wie sie auf Raststätten von ihren überdimensionalen Wohnmobilen zu den Toiletten-Häuschen rennen, da... mehr

Zum 4000. Kilometer: Mein Wäsche- und Hygiene-"System"25.06.2014

Als ich mit der Tour startete, wechselte ich jeden Tag meine Kleider und packte die "Dreck-Wäsche" in einen Plastik-Sack - so wie ich es zuvor in Asien schon getan hatte. Dort hatte ich die Wäsche dann jeweils für 50 oder 75 Rappen pro Kilo in die Wäscherei gegeben. Doc... mehr

Zum 3000. Kilometer: Nordamerika, der Kontinent der Velo-Hasser?!

Vor meiner Tour hatten mich mehrere Leute vor dem amerikanischen Verkehr gewarnt: Die Autos seien übergross, Velofahrer unüblich und wohl ziemlich unbeliebt. Nachdem ich als Tourenradler auf italienischen Strassen oftmals sehr schlecht behandelt wurde, rechnete ich für Nordamerika mit dem Schlimmsten.
Hier angekommen sah dann alles etwas anders aus: San Francisco ist eine Velo-Stadt schlechthin und Radwege ziehen sich gut signalisiert durch die ganze Stadt. Vor allem zu Stosszeiten ist man dabei deutlich schneller als viele Autos, da man schlicht an allen Kolonnen vorbeiziehen kann. Auch die ganze Route entlang der Pazifikküste ist geradezu für Radler hergerichtet: Praktisch immer ist ein Radweg oder ein sehr breiter Seitenstreifen auf der Strasse vorhanden. Dort wo dies nicht der Fall ist, werden Autofahrer mit Tafeln darauf hingewiesen, doch bitte auf Radfahrer zu achten. Diese verhalten sich dann auch meist äusserst tolerant, überholen weiträumig und winken einem oftmals gar freundlich zu. An vielen Kreuzungen mit Stopps aus allen Richtungen warten alle Fahrzeuge, damit man als Radler einfach durchfahren kann (anhalten bei Stopp-Signalen ist für Radler hier sehr unüblich).
Auf den letzten 3000km wurde ich 4 Mal angehupt und einmal wurde mir ein unschönes Handzeichen gemacht. Dem gegenüber stehen unzählige Leute, die mich angelächelt haben, mir zugewunken haben oder gar auf gleicher Höhe mit mir gefahren sind und durchs Fenster ein wenig Smalltalk betrieben haben.

Auch in Kanada siehts nicht anders aus: Hier sind die Seitenstreifen meist noch breiter und Velos auf Fähren meist praktisch gratis. Apropos Fähren: Als Radler darf man immer zuerst losfahren und während alle Autos hinter einem warten müssen und erst reichlich später runter dürfen.
Am eindrücklichsten fand ich aber den Fakt, dass bei schmalen Brücken und Tunnels oftmals Leuchtsignale vorhanden waren, die man als Radler per Knopfdruck aktivieren konnte, wodurch das Geschwindigkeitslimit auf 45km/h reduziert wurde (in beide Richtungen) und Autofahrer vor Radfahrern auf der Strecke gewarnt wurden. Sowas habe ich in Europa noch nie gesehen... Natürlich gibts auch Schwierigkeiten: Oftmals enden Radwege sehr unvermittelt und man steht mitten auf einer stark befahrenen Strasse. Das überqueren von 4 Spuren, um irgendwo links abzubiegen ist von Natur aus schwierig und bei Kreuzungen achten Autofahrer oftmals nicht auf allfällige Radfahrer wenn sie rechts abbiegen. Zudem überholen Fahrzeuge mit Anhänger wiederholt so, dass zwar das Zugfahrzeug genügen Abstand hat, der Anhänger aber sehr knapp am linken Ende des Velolenkers vorbeizischt. Letztere Probleme sind mir nur zu gut auch aus der Schweiz bekannt.

In diesem Sinne ein Hoch auf dem Velo-Kontinent Nordamerika, in dem nicht nur die Autos grosszügiger gebaut sind, sondern auch die Strassen.


Zum 2000. Kilometer: Wie funktioniert eigentlich diese Homepage?25.05.2014

Die 2000km Marke habe ich nun bereits vor 2 Tagen geknackt und damit ist es wieder Zeit für einen Bonus-Blogeintrag. Immer wieder wurde ich in den vergangenen Tagen mit Fragen zu meiner Homepage "belagert", die ich hier gerne beantworte und dabei versuche das Thema so "... mehr

Zum 1000. Kilometer: Die kulinarische Herausforderung16.05.2014

Heute zählte mein Radcomputer die 450'000. Radumdrehung, was gleichbedeutend mit dem 1000. Kilometer dieser Tour war. In den vergangenen Tagen habe ich dabei über 10'000hm gefressen - Zeit mal einen Blick auf meine Ernährung zu werfen: Wer mich kennt, der weiss, dass i... mehr

Es ist soweit: Ich bin in SF angekommen01.05.2014

Nach rund 21h Reise bin ich heute in San Francisco gelandet und zu meiner Erleichterung hat auch das Fahrrad die Reise unbeschadet überstanden. Obwohl ich in 48h nur ca. 5h geschlafen hatte, entschied ich mich, direkt am Flughafen mein Rad wieder zusammen zu bauen und d... mehr

Der Countdown läuft!28.03.2014

Momentan liegen zwar noch 12'000km zwischen mir und San Francisco, doch es ist nur noch etwas mehr als ein Monat, bis ich dort zur grossen Tour aufbreche. Vorerst geniesse ich aber noch meine letzten 3 Wochen hier in Südostasien, namentlich in Vietnam. Danach werde ich ... mehr

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